Wandern mit Pferd - Autark & frei!

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Alles über das Wandern & Reisen mit Pferd- Packpferd- Packtier















Natur Erleben Verstehen Erfahren Nutzen Säumen Packen Packsattel Pferd Ausrüstung Lager Nachtlager Wandern Kochen Feuer Nahrung u.v.m.
Das Packtier, ein starker Partner und guter Anlageberater für aktive Abenteuer und unvergessliche Erlebnisse mit garantierter Erfolgsrendite.
Wir machen den Weg frei!


Du hast Interesse allgemein,
oder am autonomen und autarken Wandern mit Pferd, Muli oder Esel?
Hier bekommst du erlebtes Wissen und die Motivation zu folgenden Themen.

...diese Seite befindet sich noch im Aufbau...

  1. Was spricht für das Wandern mit Pferd- Packpferd- Packtier.
  2. Was für ein Packtier passt zu mir?
  3. Ausrüstung und Equipment, Packsattel, Packtaschen, und dass entsprechende Zubehör.
  4. Trainig und Ausbildung zum sicheren und zuverlässigen Packtier- Packpferd- Packesel.
  5. Autark wandern, Verpflegung Mensch/Tier, Unterbringung, Nachtlager, kochen, Feuer machen
  6. Tourenplanung, Extrem- Touren, Vier Jahreszeiten- Touren, Navigation





1. Was spricht für das Wandern mit Pferd- Packpferd- Packtier.

Der Druck, mit dem wir durch die Zeit gepresst werden, wird mit jeder fortschrittlichen Entwicklung stärker und belastender.
Wer weiß denn wie ein Leben ist, das nicht durch die Zeit gepresst wird, sondern durch die Zeit fließt?
Wir gewinnen nicht nur in unserer schönen neuen Welt, wir verlieren auch sehr viel.
Ein nachhaltiger Ausgleicht zu den vielen Abhängikeiten, Gewohntheiten, und Bequemlichkeiten unserer fortschritlichen Welt ist das Wandern und Reisen mit einem Packtier. Es fördert das autonome Denken und Handeln, ist inspirierend und ermutigend für all das was die Zukunft uns bringt.




Einmal wie die Landstreicher die Welt und die Freiheit erleben.  

Vom Mikro-Abenteuer, über Persönlichkeits- Bildung, Umwelt- Wahrnehmung bis  hin zu dem Abenteuer Albenüberquerung spricht gerade in unserer industrialisierten, schnellebigen und von Algorithmen geprägten Zeit noch einiges mehr für das Wandern mit Pferd / Packpferd / Packtier. Alleine über die Gründe die für das wandern mit Packtier sprechen, könnte ein kleines Büchlein geschrieben werden.
Das Reisen mit einem Packtier verhilft dem Menschen, gerade in Zeiten wie den unseren, Unabhängigkeit und Freiheit ganz neu zu verstehen und zu erfahren. Zugleich ist es Abenteuer und Leben pur, so wie es kaum jemand kennt.
Die Infrastruktur für das Wandern mit Packtieren stellt alleine die Natur zur Verfügung. Noch immer ist sie die Grundlage von allem Lebendigem. In ihr ist der Mensch gezwungen zu lernen für sich und seinen Begleiter das Packtier Verantwortung zu übernehmen, Entscheidungen zu treffen und mutig zu handeln. Gerade unter schwierigen Bedingungen wie Gebirgs- oder Winterwanderungen werden Mensch und Tier körperlich und mental stark gefordert, wodurch neben anderem ein gesunder Menschenverstand und ein gesundes Selbstbewußtsein gefördert wird.
Aktives Säumen ist ein sehr gutes Persönlichkeitstraining. Mut, gesunder Menschenverstand und Selbstbewusstsein werden vom Packtier erwartet um Vertrauen zu schaffen und die Anerkennung als Leittier und Führungsperson zu bekommen.
Mentale und körperliche Stärke, Mut, Furchtlosigkeit Ausdauer und eine intuitive Wahrnehmung in Bezug auf die Natur sind für das Wandern mit Pferd wichtige Eigenschaften um draußen bei Wind und Wetter bestehen zu können.
  
                                
So waren nicht nur in vergangenen Zeiten die Säumer aus einem besonderen Holz geschnitzt, sie sind es auch heute noch.
Hube, ein Säumer aus Norditalien beim Säumertreffen in Südtirol Ridnaun. Nach dem Aufstieg über das 2750 Meter hohe Kaindeljoch zum Schneeberg erst mal eine Verschnaufpause mit  Zigarette. Hier am Schneeberg befindet sich das höchst gelegene Erzbergwerk Europas. Heute ist es ein Museum.




Vieles bewegt die Menschen, mich bewegen meine Füße!

Menschen begegnen sich zu Fuß! Mit Fahrzeugen fahren sie an einander vorbei, und manchmal auch auf einander drauf. Da spricht man dann aber nicht von einer Begegnung, sondern von einem Unfall. Zu Fuß besitze ich die Freiheit unabhängig von Straßen Wegen und Tankstellen Ziele zu erreichen, die ich mit keinem Fahrzeug je erreichen würde.  Meine Umwelt kann ich in vollem Umfang wahrnehmen und werde auch von ihr wahrgenommen. Mit Fahrzeugen wie Fahrrad, Motorrad, Auto, Wohnmobil oder Flugzeug saust das Leben und die Zeit an mir vorbei. Zudem reise ich zu Fuß mit dem Packpferd finanziell und materiell weitgehend unabhängig von einer industriellen Infrastruktur.
Unser gesamtes Leben basiert auf industrialisierten Abhängigkeiten ohne die wir keine Chance mehr hätten zu überleben. Nur zu Fuß, und unter freiem Himmel können wir verstehen und wieder erlernen, was uns verloren ging. Jedes Tier kann es! Unabhängig, frei, autonom und autark leben in der Natur.
Alleine der Versuch,  Autonomie in der Natur zu erfahren ist etwas Besonderes und birgt genug Stoff für nachhaltige Erlebnisse und große Abenteuer auf dem Weg dahin.
Aber welche besondere Bedeutung hat das Packtier in dieser Geschichte, außer nur das Gepäck zu tragen?
Das Packtier, ist ein Geschöpf der Natur, sein Lebensraum ist die Natur, und es ernährt sich von der Natur. Wenn du dich zu ihm in seine Welt wagst, wird es auf dem Weg in die Natur mehr für dich tun, als nur das Gepäck zu tragen. Es wird dir auf den gemeinsamen Wegen, ein guter Gefährte, treuer Freund, Vorbild und Lehrmeister für vieles sein.
Du wirst vor allem, so wie Anfangs erwähnt, nicht nur Unabhängigkeit und Freiheit ganz neu verstehen und erfahren, sondern auch lernen Werte neu und anders zu definieren.
Es gibt noch viele Gründe die für das Wandern mit Packtier sprechen, aber mit diesem einen möchte ich dieses Kapitel beenden.

Wer die Natur aktiv schützen möchte, der tut gut daran zu lernen die Natur praxisbezogen mit alle seinen Sinnen zu verstehen. Denn nur mit dem, was wir in Wirklichkeit verstehen, können wir in Wirklichkeit auch umgehen.
Mit einem Packtier unterwegs zu sein, ist unter anderem ein sehr guter Weg, um praxisbezogen die Natur wahrhaftig zu erfahren.





2.  Was für ein Packtier passt zu mir?

Du spielst ernsthaft mit dem Gedanken dir ein Packtier anzuschaffen? Dann solltest du folgendes gut bedenken.
Es sind keine Sport- oder Freizeitgeräte die einfach in der Garage abgestellt werden können, wenn man keine Lust mehr darauf hat.
Für diese Tiere wird viel Zeit benötigt und sie fordern und wollen die Aufmerksamkeit einer Bezugsperson.

Eine generelle Empfehlung für ein bestimmtes Tier kann ich nicht pauschal geben, da die individuellen und persönlichen Interessen des Einzelnen zu berücksichtigen sind.
Für welches Tier du dich entscheidest, hängtim wesentlichen davon ab, welches Tier du favorisierst, persönlich gut findest, und was du zusammen mit diesem Tier unternehmen und erleben möchtest. Das Gewicht das ein Pferd, Muli oder Esel zu tragen vermag, kann einer Ziege oder einem kleinen Pony nicht zugemutet werden. Dagegen bewähren sich Ziegen besonders gut im alpinen Bereich, und können dort noch sicher klettern wo für Einhufer nichts mehr geht. Auch Kühe und Ochsen können sehr gut als Tragtiere eingesetzt werden, es dürfte aber für diese Tiere sehr schwer sein, einen entsprechenden und passenden Packsattelzu bekommen. Während man für Einhufer, also Pferde, Esel oder Mulis Hufschmiede findet die diese mit Hufeisen oder Kunststoffbeschlägen beschlagen können, ist es fast unmöglich jemanden zu finden, der noch Kühe oder Ochsen beschlagen kann.
Egal ob Einhufer (Pferd, Muli, Esel) oder Paarhufer (Kühe, Ochsen oder Ziegen), wer sich für ein bestimmtes Packtier interessiert, tut gut daran sich über die Eigenheiten, Vor- und Nachteile der einzelnen Tiere gut zu informieren.
Um ein Tier mit einer Traglast zu belasten, muss es stark und gesund sein.
Mit einer Größe bis zu einem Stockmaß/Wideristhöhe von 150 cm ist das Auf- und Ablasten der Seiten- und Oberlast noch gut zu bewältigen.
Gute kräftige Hufe, eine gute Sattellage und ein ruhiger starker Charakter sind bei der Auswahl auch wichtige Kriterien.

  • Schlechte Hufe oder Klauen-  Das Packtier steht mehr, als es läuft, oder läft unter Schmerzen. Auch Beschläge sind an schlechten Hufen schwierig anzubringen und halten meistens nicht lange.
  • Schlechte Sattellage-    Der Sattel samt Gepäck kann schon mal unter den Bauch rutschen oder dich dazu zwingen permanet mit Vorder- und Hintergeschirr unterwegs zu sein.
  • Schlechter oder ungeeigneter Charakter-   Das Packtier kann dich gerade in Situationen wo es darauf ankommt ganz ordentlich stressen und dir die Freude am Wandern nehmen. Ein Packtier muss Spaß am Wandern und Landstreicherleben haben.

Meine Empfehlung:
Vor der Anschaffung eines Tragtieres mit erfahrenen Tragtier Besitzern in Kontakt treten, von deren Erfahrung profitieren und ggf. einen Kennenlern- Kurs belegen und vorab mal mehrere Probe Wanderungen machen um auch zu sehen, ob die Chemie passt.


3. Ausrüstung und Equipment, Packsattel, Packtaschen, und dass entsprechende Zubehör


Packsattel
Wer bei Wind und Wetter und zu allen Jahreszeiten  mit dem Packtier draußen unterwegs sein möchte, freut sich natürlich über eine robuste, zuverlässige und in der Handhabung einfach verwendbare Ausrüstung.
Dabei ist der richtige Packsattel und das nötige Zubehör das entscheidende Werkzeug um reibungslose Abläufe beim Wandern mit dem Packtier zu gewährleisten. Wie ein Wanderschuh dem Fuß, sollte auch der Packsattel der Anatomie der jeweiligen Packtiere genaustens angepasst sein, oder angepasst werden können. Denn nur mit einem passenden Packsattel kann die Last angenehm und schmerzfrei vom Packtier getragen werden. Insbesondere auf langen Touren ist ein passender Packsattel für das Gelingen der Unternehmung von entscheidender Bedeutung. Ein großer Vorteil ist, wenn der Packsattel schnell und einfach auf- und abzusatteln ist, und ebenso das Gepäck schnell und einfach auf- und abgelastet werden kann. So können die Tiere in den Pausen, ohne viel Zeitverlust durch das Auf- und Absatteln entlastet werden. So wichtig wie der Packsattel selbst ist die dazu passende Gurtung. Sie ist neben der guten Passform des Packsattels dafür entscheidend, dass der Packsattel dort auf dem Rücken liegen bleibt, wo er hingehört. Berg auf und auch Berg ab.


Die  Aufgaben des Packsattels sind folgende:

  • Das Gewicht der Traglast angenehm und bestmöglich auf den Körper der Packtiere zu übertragen.
  • Die Traglast in der Balance auf dem Tragtierrücken zu halten und ein verrutschen nach Möglichkeit zu verhindern. (Gelingt nicht immer)
  • Die Traglast über entsprechende Vorrichtungen sicher fixieren zu können.

Das Gewicht des Packsattels sollte von jedermann und jeder Frau mühelos zu bewältigen sein. Dabei darf aber die Stabilität nicht vernachlässigt werden. Ein guter Packsattel hält den Kräften der Tragtiere stand, die durch Unachtsamkeit beim Führen an einem Baum entstehen können und zerbricht nicht gleich zu Brennholz. Auch im Dauergebrauch muss der Packsattel ohne Materialermüdungen den täglichen Belastungen und Herausforderungen standhalten können. Nur so bleibt der Tragekomfort für das Packtier über einen langen Zeitraum gewährleistet.


2012. Mit Tinkerstute Atlanta über das 3123 Meter hohe Madritschjoch über Sulden

Packtaschen / Packkoffer

Je nach dem was alles transportiert werden soll, fällt die Entscheidung auf Packtaschen oder Packkoffer oder auch beides. Ein Vollblut Säumer hat für verschiedene Einsätze die entsprechenden Taschen oder Behälter.
Packkoffer sind sehr robust und zerreißen nicht gleich wenn du damit mal am Baum oder am Stacheldraht entlang schrubbt. Für den Anfänger sehr zu empfehlen. Egal ob sie voll geladen oder leer sind, durch ihre Steifigkeit machen sie immer eine gute Figur. Sie eignen sich auch ganz gut um andere Gegenstände außer der Trekking Ausrüstung zu transportieren.
Packkoffer, entsprechend gestaltet, können auch gut als Sitzgelegenheit und Tisch draußen im Gelände Verwendung finden. Sie gibt es in Holz, Kunststoff oder in einer Hloz-Kunststoff Komposition. Selten sieht man auch Aluminiumkoffer im Gebrauch.
Packtaschen hingegen werden aus verschiedenen Textil Gewebearten oder Leder hergestellt und erlangen ihre Steifigkeit durch die Füllung, sprich das Gepäck, das zum Transport darin verstaut werden soll. Diese Packtaschen können aber auch zusätzlich mit Kunststoff- Inlays ausgesteift werden. Die Größe der Packtaschen oder Packkoffer richten sich grob nach dem Volumen das transportiert werden soll und natürlich auch nach der Größe der Tragtiere.
Das heißt, entsprechend dem Volumen deiner gesamten Ausrüstung die du mitführen möchtest, berechnest du die Größe deiner Packtaschen. Dabei ist es wichtig ein paar Liter Raum übrig haben, damit du unterwegs noch dazu laden kannst, Lebensmittel etc.
Wer sich für Packkoffer entscheidet, kann deren Größe seinem Packtier anpassen, unabhängig davon was er mitnehmen möchte,
Da der Markt und die Nachfrage im Trekkingsäumen und Säumen allgemein sehr gering ist, ist ein individuelles Angebot an gutem Equipment für den Trekking Säumer quasi kaum oder Amerika gibt es noch einen Markt, der das traditionelle Säumen bedient. Aus dieser Not heraus habe ich in meinen Anfängen als Landstreicher mit Packpferd zunächst improvisiert und über die Jahre das gesamte Equipment entsprechend meinen Bedürfnissen und Erfahrungen selbst angefertigt.
Wer einen geeigneten Packsattel hat und im Umgang mit einem Seil erfahren ist, der wird auch einen konventionellen Rucksack oder anderes am Packsattel befestigen können.





Zubehör

Hinter- und Vorderzeug.
Wer ein Packtier mit guter Sattellage und dazu einen passenden Packsattel mit entsprechender Gurtung besitzt, der wird weitestgehend auf ein Vorder- und Hintergeschirr verzichten können.
In extremem und gefährlichem Gelände wie auf alpinen Touren mit Kilometer langen Steigungen Berg auf und Berg ab, ist es angebracht den Packsattel mit einem Vorder- und Hintergeschirr zusätzlich zu sichern um ein verrutschen der Last zu verhindern.
Die Wege im Gebirge sind mitunter so schmal, das beim korrigieren des Packsattels und der Traglast  für den Säumer akute Absturzgefahr besteht.
Auch bei Tragtieren mit schlechter Sattellage, kann ein Vorder- und Hintergeschirr hilfreich sein um den Packsattel nebst Last in seiner angedachten Position zu halten. Im Dauergebrauch auf langen Touren können durch das Vorder- und Hintergeschirr Fellbruch, und Scheuer Stellen entstehen.

Abdeckplane.
Eine gute Abdeckplane ist auch ein wichtiges Zubehör zum Packsattel und den Packtaschen/Packkoffer.
Da der Trekking Säumer bei Wind und Wetter unterwegs ist, kommt es auch mal vor das die Kilometer unter einem lang anhaltenden Regen Himmel durchgezogen werden müssen. Dann wird dringend eine Abdeckplane benötigt, um den Packsattel und das Equipment vor Nässe zu schützt und so gut es geht trocken zu halten.
Wasserdichte Packtaschen scheinen Sinn zu machen, machen es aber nich wirklich. Davon kann ich nur abraten.
Gerade in feuchten Nächten oder im Morgentau zieht das Bett auch durch eigene Ausdünstung viel Feuchtigkeit.
Diese Feuchtigkeit kann Tagsüber ausdünsten, wenn die Packtaschen gut atmungsaktiv und nicht Wasserdicht sind.
Ansonsten bleibt alles feucht und fängt, gerade dann wenn die Sonne drauf knallt, an zu muffeln.
Bei Pausen, oder im Nachtlager ausgebreitet, kann die Abdeckplane verhindern dass kleine und wichtige Gegenstände im Gras oder im Laub des Waldbodens verloren gehen. Gerade im Gras bietet diese Plane einen effektiven Schutz vor Zecken und anderen Krabbeltieren. Sie werden erst einmal abgedeckt und können nicht so einfach an einem selbst hoch krabbeln.

Wie geht es weiter?
Trainig und Ausbildung zum sicheren und zuverlässigen Packtier- Packpferd- Packesel.
 saumpferd.de

Norbert Wolff Baron
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